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Pflanzen im Container können ganzjährig gepflanzt werden.
Blasenstrauch - Schotenstrauch - Colutea arborescens
Der Blasenstrauch wurde in die Rote Liste der gefährdeten Pflanzen aufgenommen. Er verträgt anhaltende Trockenheit und eignet sich zur Begrünung von Extremstandorten. Aufgrund seines interessanten Bestäubungsmechanismus und seiner aufgeblasenen Ballonfrüchte wird der Strauch auch zu Anschauungszwecken in Schulgärten gepflanzt. Dort kann auch der Umgang mit Giftpflanzen an ihm gelehrt werden.
Liefergröße: Sie erhalten eine kräftige Pflanze, dieser mehrtriebige Strauch ist bereits 60-100 cm groß. Der Blasenstrauch befindet sich in einem 5-Liter Container und kann daher ganzjährig gepflanzt werden.
Herkunft: Kulturpflanze der in Südeuropa heimischen Wildart
Familie: Schmetterlingsblütler, Fabaceae
Wuchs: Der Blasenstrauch wächst zum mittelhohen Strauch von ca. 1 bis 3 Meter Höhe und Breite. Durch Schnittmaßnahmen kann er auch wesentlich kleiner und in Form gehalten werden. Der regelmäßige Schnitt verleiht dem Strauch ein gefälligeres Aussehen. Ungeschnitten entwickelt sich der vieltriebige Strauch sparrig.
Rinde: Die graugrünen Triebe sind zunächst behaart, später sind sie kahl und überhängend. Das ältere Holz ist schwarz- bis graugrün und mit vielen Lentizellen besetzt.
Blätter: Das sommergrüne Laub ist wechselständig angeordnet, unpaarig gefiedert, frischgrün und giftig.
Blüte: Die gelbe bis orangene Schmetterlingsblüte zeigt sich in Traubenform von Mai bis September. Sie ist zwittrig. Die Blütentrauben können 15 cm lang werden. Es kommt vor, dass einige Pflanzen gelb und andere orange blühen, da die Vermehrung aus Saatgut erfolgt.
Früchte: Bereits ab Juni sind die dünnwandigen Hülsenfrüchte ballonartig aufgetrieben. Der Fruchtschmuck ist ca. 8 cm lang. Die Hülsen enthalten schwarze Samen, die giftig sind.
Standort: sonnig,
Winterhärte, Hitze- und Trockenheitsverträglichkeit: sehr gut
Boden: Als Pionierpflanze stellt der Blasenstrauch kaum Ansprüche an den Boden. Der kultivierte Gartenboden reicht in der Regel für ein gutes Gedeihen aus.
Wurzel: Das Wurzelsystem ist tiefgehend und weitstreichend. In einer Symbiose mit Knöllchenbakterien bindet es Stickstoff und verbessert den Boden.
Verwendung: Zierstrauch, Pioniergehölz, Straßenbegleitgrün, Böschungsbefestigung, Tischler- und Drechslerholz
Wissenswertes: Werden die giftigen Pflanzenteile eingenommen, äußern sich die Vergiftungserscheinungen durch Durchfall und Erbrechen. In der Volksmedizin wurden Teile der Pflanze bei Verstopfungen verabreicht.
Es können beliebig viele Pflanzen der Sendung beigelegt werden, die Versandkosten erhöhen sich nicht.
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