Traubeneiche - Wintereiche - Quercus petraeae
Die Traubeneiche prägt markant das Landschaftsbild. Als Park-, Stadt- oder Alleebaum bietet sie bei sommerlicher Hitze abkühlenden Schatten. Viele Vogel- und Säugetierarten sowie Insekten haben sich auf die Traubeneiche spezialisiert. Der Baum wird auch Wintereiche genannt, da das Laub oft erst im Frühjahr fällt. Bei der Sommereiche fällt das Laub bereits im Herbst.
Herkunft, Heimat: Kulturpflanze der in Europa heimischen Wildart
Familie: Buchengewächse, Fagaceae
Wuchs: Die Traubeneiche wächst zum Großbaum von ca. 30 Meter Höhe und ca. 20 Meter Breite.
Blätter: Das sommergrüne Laub ist wechselständig angeordnet, die dunkelgrüne Blattfarbe der gebuchteten Blätter färbt sich zum Herbst gelb bis braun. Der Laubaustrieb erfolgt ca. 2 Wochen früher als bei der Stieleiche. Der Blattfall erfolgt häufig erst zum Frühjahr.
Blüte: Der Baum ist einhäusig und eingeschlechtig, männliche und weibliche Blüten kommen auf einer Pflanze vor. Die Blüte ist eher unscheinbar.
Früchte: Die Früchte sind die bekannten Eicheln, der Fruchtbehang ist traubenförmig und in Büscheln.
Standort: sonnig bis halbschattig
Bodenanspruch: An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt, die Traubeneiche kommt auch mit ärmeren Böden zurecht.
Wurzelsystem: Das Wurzelsystem ist tiefgehend.
Verwendung: Park-, Wald-, Allee-, Stadt-, Landschaftsbaum, Feldhecke