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Kugelamberbaum 'Gum Ball' - Hochstamm - Liquidambar styraciflua 'Gum Ball'
Als selektierte Sorte des Amberbaumes wächst 'Gum Ball' wesentlich schwächer als die Wildart. Die Krone entwickelt sich kugelförmig und kann zusätzlich durch Schnitt geformt werden. Die fantastische Herbstfärbung macht den Amberbaum sehr beliebt.
Herkunft: Der Amerikanische Amberbaum ist in Nordamerika heimisch, in der Urzeit war dieser Baum neben dem Ginko, der Magnolie und der Sumpfzypresse auch bei uns in Deutschland anzutreffen.
Familie: Zaubernussgewächse, Hamamelidaceae
Wuchs: Der Kugelamberbaum wurde auf Stamm veredelt. Die Höhe des Stammes verändert sich nicht, lediglich der Stammumfang legt durch Stammverdickung zu. Die Krone wächst im Volumen und wird größer.
Rinde: Ältere Triebe tragen breite Korkleisten, die Rinde entwickelt sich mit tiefen Furchen.
Blatt: Das ahornähnliche Blatt ist wechselständig angeordnet. Der späte Blattaustrieb erfolgt Mitte bis Ende Mai. Die phänomenale Blattfärbung ist langandauernd.
Blüte: unauffällig
Früchte: Kapselfrucht
Bodenanspruch: Am Naturstandort wächst der Baum auf feuchten Böden. Als Pioniergehölz ist der Baum an die Bodenverhältnisse sehr anpassungsfähig. Der kultivierte Gartenboden reicht in der Regel für ein gutes Gedeihen aus.
Standort: Der sonnige Standort fördert die Herbstfärbung und dient dem Ausreifen der Triebe. Ausgereifte Triebe sind deutlich unempfindlicher gegen Frost.
Winterhärte: Die Winterhärte ist gut. In sehr strengen Wintern können die Knospen an den nicht ausgereiften Trieben erfrieren. Der Baum treibt dann aus den schlafenden Augen aus. Der Austrieb aus den Adventivknospen kann sich bis in den Juni hinziehen. Ein prächtiger Amerikanische Amberbaum im Loki-Schmidt-Garten in Hamburg zeigt, dass der Amberbaum sogar im norddeutschen Klima gut gedeihen kann. Auch in unserem Mustergarten demonstriert ein Stämmchen die Winterhärte dieser Selektion.
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