Falsche Akazie - Schein-Akazie - Goldakazie - Robinia pseudoacacia
Die schnell wachsende Scheinakazie ist sehr hitzeverträglich und gegen Dürre unempfindlich. Sie liefert hartes und festes Holz. Als Pionierpflanze bietet sie zeitnahen Erosionsschutz und gilt bodenverbessernd auf geräumten Halden, Brachen und Böschungen. Imker schätzen sie als sehr gute Bienenweide. Ihre Anpflanzung ist nicht unumstritten, als Neophyt bietet sie Vor- und Nachteile.
Herkunft: Kulturpflanze der in Nordamerika heimischen Wildart
Wuchs: Die Robinie wächst schnell zum großen Baum von ca. 20 – 25 Meter Höhe und ca. 12 – 18 Meter Breite. Die unregelmäßige Krone bildet sich oval bis rund.
Triebe: Die kantigen Triebe sind rotbraun und mit Dornen besetzt.
Laub: Das sommergrüne Laub ist wechselständig angeordnet und unpaarig gefiedert. Der Austrieb und die gelbe Herbstfärbung erfolgen spät.
Blüte: Ende Mai, Anfang Juni macht die duftende Blüte in weißen Trauben auf sich aufmerksam.
Wurzelsystem: Das Wurzelsystem ist flach und tiefgehend, es bildet Ausläufer.
Standort: sonnig
Boden: An den Boden werden kaum Ansprüche gestellt, die Robinie besiedelt auch arme Böden. Staunässe mag sie nicht.
Düngung: Robinien besitzen die Fähigkeit, sich selbst zu düngen. Sie sammeln den Stickstoff aus der Luft und binden ihn im Boden.
Wissenswertes: Die Robinie ist giftig, in der Homöopathie findet sie nur geringe Anwendung.