Japanische Zierquitte - Niedrige Scheinquitte - Wildform - Chaenomeles japonica
Die robuste Japanische Zierquitte hat aufgrund ihrer frühen, lang andauernden Blüte und ihrer dekorativen, aromatischen Früchte einen hohen Stellenwert in der Gartengestaltung erlangt.
Ihre außerordentliche Winterhärte bekam sie von ihren Vorfahren aus den japanischen Bergregionen mit auf den Weg.
Der Garten- und Landschaftsbau setzt diese schmucke Zierquitte gerne zur Begrünung und Befestigung von Böschungen und zur Abgrenzung im öffentlichen Grün als Hecke ein. Sehr eindrucksvoll wirkt sie als Spalier gezogen vor Südwänden.
In der Naturheilkunde und der Küche finden die Wildfrüchte Anwendung. Viele Rezepte beschreiben deren Verarbeitung zu Gelee. Bereits im Mittelalter verwies Hildegard von Bingen auf die bekömmliche, gekochte Heilfrucht.
Liefergröße: Sie erhalten eine kräftige Pflanze, diese ist ca. 40-60 cm groß. Der mehrtriebige Strauch befindet sich in einem 3-Liter Container und kann daher ganzjährig gepflanzt werden.
Herkunft: Kulturpflanze der in Japan heimischen Wildart
Familie: Rosengewächse, Rosaceae
Wuchs: Die Japanische Zierquitte wächst langsam zu einem breitbuschigen Kleinstrauch von ca. 1 bis 1,5 Meter Höhe und Breite. Die bedornten Triebe verzweigen sich sehr dicht. Mit zunehmendem Alter sind sie auch im unteren Bereich bodendeckend.
Blüte: März bis April, schalenförmig, kräftig rot
Laub: Das sommergrüne Laub ist wechselständig angeordnet, es fühlt sich leicht ledrig an. Der Blattrand des breit eiförmigen Blattes weist eine grobe Kerbung auf. Der Austrieb findet zusammen mit der Blüte statt.
Frucht: Die einhäusige Pflanze benötigt keinen Befruchter. Selbstbefruchtend bildet sie ab Herbst die essbaren und geschätzten Früchte, die nach der Weiterverarbeitung genießbar sind.
Wurzelsystem: Das Wurzelsystem entwickelt sich flach und auch tiefgehend. Es bildet Ausläufer, aus denen neue Pflanzen gezogen werden können.
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: Der kultivierte Gartenboden reicht in der Regel für ein gutes Gedeihen aus. Ein zu hoher Kalkgehalt kann sich jedoch ungünstig auf die Gesundheit der Pflanze auswirken.
Partner: Ein sehr dekoratives Arrangement entsteht in der Kombination mit der weißblühenden Zierquitte 'Nivalis'.
Wissenswertes: Die Japanische Zierquitte ist nicht so starkwüchsig wie die Chinesische Zierquitte. Chaenomeles japonica eignet sich daher eher für Kombinationspflanzungen mit weiteren Blütensträuchern.
Verwendung: Hecke, Einzel- und Gruppenstellung, Kübelpflanze, Stämmchen, Wildfruchtgewinnung, Böschungssicherung, Zierstrauch, Floristik, Bienenweide
Es können beliebig viele Pflanzen der Sendung beigelegt werden, die Versandkosten erhöhen sich nicht.