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Maulbeerbaum - Weißfruchtiger Maulbeerbaum - Morus alba
Der Maulbeerbaum begeistert durch seine markante Wuchsform und belohnt uns mit seinen süßen Früchten. Der Klimawandel dürfte ihm nichts anhaben, er gedeiht auch an trockenen Standorten und in überhitzten Städten.
Herkunft: Kulturpflanze der in China und Korea heimischen Wildart
Wuchs: Der Maulbeerbaum wächst als Kleinbaum zu einer Höhe von ca. 8 – 10 Meter und einer Kronenbreite von ca. 5 Meter. Durch die hervorragende Schnittverträglichkeit kann der Baum auch in der gewünschten Größe gehalten werden.
Laub: Das sommergrüne Laub ist wechselständig angeordnet. Die Blattform der papierdünnen Blätter kann an ein und demselben Baum sehr unterschiedlich sein. Die auffällige Herbstfärbung zeigt sich gelb.
Blüten: Im Mai/Juni blüht der einhäusige Baum unauffällig in hängenden Kätzchen. Der Baum trägt zugleich weibliche und männliche Blüten. Es wird somit kein zusätzlicher Befruchter benötigt.
Früchte: Von Juli bis September ist Erntezeit der länglichen Früchte, die Form erinnert an Himbeeren. Die Fruchtfarbe variiert, sie kann weiß, rot oder dunkelrot sein. Während der Erntezeit ist das ständige Naschen im Frischverzehr möglich. Die süß bis fade schmeckenden Früchte sind nicht lagerfähig.
Wurzelsystem: Das Wurzelsystem ist herzförmig.
Bodenanspruch: An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt, Morus alba gedeiht in jedem kultivierten Gartenboden. Dieser kann auch trocken und sandig sein. Staunässe ist zu vermeiden.
Standort: sonnig
Verwendung: Wildfruchtstrauch, Wildfruchthecke, Heilpflanze in der Naturheilkunde insbesondere in der traditionellen chinesischen Medizin, Einzel- und Gruppenstellung, Alleebaum, Vogelnährgehölz
Winterhärte: sehr gut
Wissenswertes: Seit mehr als 4500 Jahren kultiviert die Menschheit den Maulbeerbaum. In China dient er als Futterpflanze für Seidenraupen. Um 1700 faszinierte Friedrich der Große die Seidenproduktion. Der Anbau von Maulbeerbäumen wurde per Gesetz angeordnet, damit Preußen unabhängig von teuren Seidenimporten werden konnte. Napoleon war nach seinem Sieg über die Preußen anderer Meinung, er förderte die Einfuhr französischer Seide und die preußische Seidenproduktion fand ihr Ende.
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