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Mönchspfeffer - Keuschbaum - Vitex agnus castus
Die Früchte des Mönchspfeffers wurden bereits in der Antike als Pfefferersatz genutzt.
Im Mittelalter wurde dem Keuschbaum eine lusthemmende Wirkung nachgesagt. Die Mönche glaubten, durch deren Einnahme dem Keuschheitsgelübde besser nachkommen zu können. Der Strauch hielt somit seinen Einzug in die Klostergärten.
Derzeit erlebt der pflegeleichte Strauch mit seinem beachtlichen Zierwert als Heilpflanze und Zierstrauch seine Renaissance.
Familie: Eisenkrautgewächse, Verbenaceae
Herkunft: Kulturpflanze der in Südeuropa heimischen Wildart
Wuchs: Vitex agnus castus wächst zu einem aufrechten, mittelhohen Strauch von ca. 3 Meter Höhe und Breite.
Schnitt: Der Schnitt im Herbst sorgt für einen kompakten Wuchs und der Blütenflor erhöht sich. Die hervorragende Schnittverträglichkeit erlaubt zur angegebenen Zeit sogar den radikalen Rückschritt.
Blatt: Das sommer- bis wintergrüne Laub ist gegenständig angeordnet. Es enthält ätherische Öle, die über das handförmige Blatt einen angenehmen Duft verbreiten.
Blüte: Ende August öffnet sich die zierende Blüte am jährigen Holz. Die violettblauen Rispen verströmen bis in den Oktober hinein ihren Duft. Durch den langen und späten Blütezeitraum sind auch die Imker auf diesen Strauch aufmerksam geworden und nutzen ihn als Bienenweide.
Triebe: vierkantig, aromatisch duftend
Früchte: Die Steinfrüchte können ab Oktober geerntet werden. Ihre Inhaltsstoffe werden in der Naturheilkunde zum Extrakt verarbeitet.
Standort: sonnig
Boden: Der kultivierte, durchlässige Gartenboden reicht in der Regel für ein gutes Gedeihen der Pflanze aus.
Winterhärte: Die Pflanze aus dem Mittelmeerraum kann bei starkem Frost zurückfrieren. Nach dem Entfernen der erfrorenen Triebe treibt der Mönchspfeffer erfahrungsgemäß wieder gut aus.
Verwendung: Heilpflanze, Zierpflanze, Bienenweide, Apothekergarten, Duftpflanze, Mediterraner Garten
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