Große Küstentanne - Riesentanne - Abies grandis
Die Große Küstentanne zählt zu den wuchskräftigsten Tannen. Ihre Schnellwüchsigkeit, Trockenheitsverträglichkeit, Sturmfestigkeit und die Standorttoleranz lassen die Forstwirtschaft aufhorchen. Da zukünftig die Bestände der Fichten vermutlich abnehmen werden, könnte die forstwirtschaftliche Beachtung zunehmen. Jungpflanzen sind bemerkenswert schattenverträglich und kommen mit Überschirmung zurecht. Dieses ermöglicht das Anpflanzen in bestehenden Kulturen.
Herkunft: Kulturpflanze der in Nordamerika heimischen Wildart
Familie: Kieferngewächse, Pinaceae
Wuchs: Die Riesentanne wächst am Naturstandort zu einem Großbaum von ca. 70 Meter Höhe. In Europa erreicht der Baum ca. 30-50 Meter Höhe. Der Habitus entwickelt sich zunächst kegelförmig und wird später säulenförmig.
Blatt: Die immergrüne Benadelung duftet und glänzt hellgrün bis dunkelgrün.
Blüte: unauffällig
Früchte: stehende Zapfen
Wurzelsystem: tiefgehend Pfahlwurzel
Standort: sonnig bis schattig
Bodenanspruch: Die Küstentanne toleriert alle Bodenarten, auf schwerem Lehm versagt sie.
Verwendung: Forstwirtschaft, Weihnachtsbaum, Schmuckreisig, Parkanlagen, Gärten, Industrieholz