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Rotbuche - Fagus sylvatica
Die heimische Rotbuche ist mit ihrer romantischen Krone immer schön anzusehen. Als robuste und schnittfeste Heckenpflanze bietet sie mit ihren schmucken Blättern eine Alternative zu den Immergrünen, denn Fagus sylvatica bietet im Sommer und Winter einen ansprechenden Sichtschutz.
Herkunft/Heimat: Kulturpflanze der in Europa heimischen Wildart
Familie: Buchengewächse, Fagaceae
Wuchs: Die Rotbuche erreicht als Großbaum eine Höhe von ca. 25 bis 30 Meter. Die breitgewölbte Krone wird ca.10 bis 15 Meter breit. Durch Schnittmaßnahmen kann die Rotbuche auch wesentlich kleiner gehalten werden. In der Feldhecke wird sie turnusmäßig auf den Stock gesetzt, ihr hohes Ausschlagvermögen lässt sie anschließend vital und mehrtriebig weiterwachsen.
Äste/Rinde: Die Äste sind bogenförmig bis waagerecht ausgebreitet. Die graue Rinde ist glatt.
Blätter: Das sommergrüne Laub ist wechselständig angeordnet, die ovale bis eiförmige Blattform erreicht eine Länge von bis zu 10 cm. Im Austrieb ist es frischgrün und wird dann oberseits dunkelgrün. Die auffallende Herbstfärbung ist gelb bis braun. Das Laub bleibt weitgehend bis zum Mai haften.
Blüte: m Mai blüht der Baum in unauffälligen Blütenkätzchen. Die Rotbuche ist einhäusig, das bedeutet, dass auf einer Pflanze weibliche und männliche Blüten vorhanden sind.
Früchte: Bucheckern
Standort: sonnig bis schattig
Wurzelsystem: Herzwurzelsystem, hauptsächlich oberflächennah
Bodenanspruch: An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Der kultivierte Gartenboden reicht in der Regel für ein gutes Gedeihen aus. Der beste Wuchs ist auf frischen bis feuchten Böden zu erwarten, optimalerweise hat der Boden etwas Kalkgehalt und die Lage bietet Luftfeuchte.
Winterhärte: sehr gut
Verwendung: Die Rotbuche wird gerne als blickdichte und robuste Hecke gepflanzt. Sie bietet auch im Winter einen Sichtschutz, da das Laub in der Herbstfärbung bis zum Neuaustrieb an der Pflanze haftet. Die Landwirtschaft nutzt die Rotbuche in Feldhecken als Windschutz. Im öffentlichen Grün dient sie als Allee-, Straßen- und Dorfbaum.
Wissenswertes: Das rötlich wirkende Holz gab der Rotbuche ihren deutschen Namen. Ihr ökologischer Wert ist sehr hoch. Sie wird ca. 300 Jahre alt, es gibt aber auch 500-jährige Exemplare. Da sich beim Waldbau der ökologische Aspekt durchsetzt, werden zunehmend Monokulturen in Mischwälder umgewandelt. Die Rotbuche erfährt dabei als Schattenbaum große Beachtung.
Pflanztipp: Bei der Pflanzung einer Schnitt-und Formhecke planen Sie bitte 5 Pflanzen pro laufenden Meter ein. Bei einer freiwachsenden Hecke, sollte der Mindestabstand 0,75 cm betragen.
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